Tuula Antola, Wirtschaftsdirektorin der Stadt Espoo, im „Wirtschaftsbeschleuniger“ A:Space Otaniemi der Universität Aalto im Bereich Mode, Werkstoffe und Farben. Espoo verfügt derzeit über annähernd ein Duzend verschiedene Wirtschaftsbeschleuniger. Foto: Sami Perttilä

International

In Espoo sprießt Innovatives!

28.11.2016
In Espoo wurde die Chance ergriffen, das ehemalige Nokia-Gelände einer neuen Nutzung zuzuführen. In der Stadt entstehen neue Unternehmen, Innovatives und Talent-Nachwuchs, wodurch sich internationalen Unternehmen enorme Möglichkeiten eröffnen.  


Espoo ist eine Stadt am Rand von Helsinki, die durch die Gründung von Nokia bekannt wurde. Nach den Entlassungen bei Nokia, Microsoft und zahlreichen anderen Unternehmen verfügt der Markt über einen Zustrom an hoch qualifizierten Fachkräften, von denen einige eigene Unternehmen gegründet oder in einem der kleineren oder mittelständischen Unternehmen in Espoo eine neue Anstellung gefunden haben. 

„Entlassungen sind natürlich immer zu bedauern, aber häufig passiert am Ende doch viel Gutes. Bei uns sind Hunderte neuer Unternehmen gegründet worden, die unseren Garten mit neuen Innovationen bereichern“, so Tuula Antola, Wirtschaftsdirektorin der Stadt Espoo.


Der Espoo Innovation Garden – das größte Innovationszentrum der nordischen Länder

Der Vergleich von Antola mit einem Garten ist schon treffend, denn in den Regionen von Otaniemi, Keilaniemi und Tapiola in Espoo befindet sich das größte Innovationszentrum der nordischen Länder. „Das ist ein Garten voller Erfahrungen und Innovationen, in dem die Stadt als Innovationsplattform agiert. Wir „züchten“ in unserem Garten hervorragende Unternehmen und ein Wissenschafts- und Arbeitsumfeld. In der Gegend sind 5.000 Wissenschaftler, 25 Entwicklungseinheiten und ein großer Teil der finnischen Börsenunternehmen tätig. Für die Internationalität spricht auch der Umstand, dass die „Gärtner“ einhundert verschiedene Länder vertreten.“


Leistungsstarke Wissenschaftler

Im Herzen von Espoo befinden sich auch die berühmte Aalto-Universität und das VVT-Wissenschafts- und Forschungszentrum. „Beide haben Espoo zu seiner weltweit guten Reputation als Spitzenzentrum verholfen. Unsere Hierarchien sind flach und so kann man hier ganz unkompliziert auch mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten. So kann sich der Espoo Innovation Garden weiterentwickeln, indem Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst verknüpft werden.“ 


Eine nachhaltig wachsende Stadt

Der Erfolg, den Espoo beim Innovationshauptstadt-Wettbewerb der Europäischen Kommission gehabt hat, hat die „Gärtner“ angespornt, beim „Gärtnern“ noch mehr Früchte zu erzielen. Espoo hat in einem Vergleich 140 europäischer Städte im Hinblick auf Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bereich den ersten Platz belegt.

„Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis, denn dies zeigt, dass wir den richtigen Weg gewählt haben. In Espoo gibt es einen Dienstleistungssektor, Schulen, ein Lernumfeld, die Arbeitsplätze wurden ökonomisch geschaffen und die Stadt ist naturnah gelegen. Das waren die wichtigsten Werte bei der Entwicklung von Espoo und dies wird auch in Zukunft so sein“, betont Antola. 

www.espoo.fi/en-US/City_of_Espoo 

www.espooinnovationgarden.fi

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Espoo ist die zweitgrößte Stadt in Finnland. Sie wird dadurch charakterisiert, dass die städtische Struktur in fünf verschiedene Zentren unterteilt ist und so Stadt-, Wohngebiete und Landsiedlungen vereint. In Espoo finden sich die Hauptniederlassungen von internationalen und Hightech-Unternehmen. Espoo ist als Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsarbeitszentrums bekannt; Zentrum ist der Campus der Universität Aalto. 


Text: Mia Heiskanen

Espoon kaupunki

Espoo on Suomen toiseksi suurin kaupunki.
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