International

Verderbsreduzierung in Europa: ein erheblicher Beitrag von RELEX

28.11.2016
Die finnische Firma RELEX ist wissenschaftlich ausgerichtet. Durch die Entwicklung zukunftsweisender Technologien erzielt RELEX bei der Verderbsreduzierung ansehnliche Ergebnisse. Auch bei der Gewährung von EU-Subventionen ist man auf das Potenzial des Unternehmens aufmerksam geworden. 


Die Wurzeln und das Wissen von RELEX basieren in weiten Teilen auf Universitätsforschungen: „Unser Unternehmen wurde von drei Wissenschaftlern gegründet, die an der Aalto-Universität (Finnland) im Bereich der Einzelhandelslogistik forschten. Unsere Lösung, die auf diesem Fundament entwickelt wurde, basiert auf weltweit einzigartiger Technologie und beruht auf jüngsten Forschungsergebnissen,“ so Dr. Timo Ala-Risku, Geschäftsführer DACH.


Neue Impulse für die Produktentwicklung mithilfe von EU-Subventionen 

Aufgrund seines Potentials, Verderb zu reduzieren, hat RELEX aus dem EU-Programm „Horizont 2020“ 1,4 Mio. Euro Fördergelder erhalten. „Es ist einfach toll, dass unsere Arbeit auf EU-Ebene anerkannt wird, denn so erhalten wir einen Impuls, unsere Produktentwicklung weiter voranzutreiben,“ so Ala-Risku. 


Den Verderb unter Kontrolle 

Was aber macht das RELEX-System so besonders? Mit RELEX werden riesige Datenmengen über 100-mal schneller als mit herkömmlichen Systemen bearbeitet. Hierdurch können akkurate Bedarfsprognosen erstellt und automatische Bestellvorschläge berechnet werden. Insbesondere im Lebensmittelbereich ist die Datenmenge so groß, dass man rasch den Überblick verlieren kann. Das Problem besteht länderübergreifend, denn der Einzelhandel variiert sehr stark je nach Saison und Kampagnen. RELEX bietet sich daher an, wenn es um komplexe Daten geht. Aus diesem Grund zählen einige der größten Einzelhandelsunternehmen in ganz Europa zu den Kunden des Softwareherstellers.

Durch akkurate Bedarfsprognosen und Sortimentsoptimierung, können RELEX-Kunden ihren Lagerbestand verbessern, ihre Verkaufszahlen erhöhen und Verluste reduzieren – das Ergebnis zeigt sich praktisch sofort. So ist es zum Beispiel Stockmann, der führenden Kaufhauskette in Finnland gelungen, durch den Einsatz von RELEX den Verderb um durchschnittlich 40 % zu reduzieren, wobei zugleich das hohe Niveau des Kundenservices beibehalten wurde. 


Eine Gesamtbetrachtung ist erforderlich  

„Es ist wichtig alle KPIs entlang der gesamten Supply-Chain zu kennen, wie Lieferantenzuverlässigkeit, MHD oder Wareneingangskapazitäten, um der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken,“ so Ala-Risku. Bei der Planung sind die Warenströme von der Auslage in den Läden bis zu den Lieferanten der Waren gemeinsam zu bewerten, und genau dies ist die Stärke von RELEX.

Mithilfe des RELEX-Systems können die Kunden jede Warengruppe gesondert behandeln, je nach Anforderungen an Haltbarkeit, Verarbeitung sowie Präsentation. Darüber hinaus ist es möglich, die Auswirkung verschiedener Leitmethoden in der Lieferkette zu simulieren und zu vergleichen, um eine Entscheidungsgrundlage für Änderungen zu erhalten. 

www.relexsolutions.de


Text: Mia Heiskanen



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